Thomas Schremmer/ November 2, 2017/ neu/ 0Kommentare

Nun doch eine GroKo in Niedersachsen – was wird ein solches Bündnis für eine notwendige Aufbruchstimmung tun können? Vermutlich wenig, denn in den zentralen politischen Fragen des gesellschaftlichen Zusammenhalts gab es in den fünf vergangenen Jahren immer wieder beinharte Auseinandersetzungen zwischen Rot-Grün und CDU/FDP. Daraus kann höchstens ein beunruhigender Mittelweg entstehen, der kaum Spielraum für Neues lässt und die Menschen in Niedersachsen wohl eher nicht mit wichtigen Zukunftsfragen behelligt. Das wäre aber nötig angesichts der latenten gesellschaftlichen Verunsicherung zu den im wahrsten Sinne näher kommenden “Unwettern” in vielen Lebensbereichen, sagt – natürlich – ein grüner Wahlverlierer. Andererseits haben dreiviertel der Wähler*innen ihr Kreuz bei der GroKo gemacht – denn sie wissen, was sie tun.
Für uns Grüne muss gelten – der Weg des geringsten Widerstandes ist nur am Anfang asphaltiert. Im Bund und im Land. Wir waren immer stark, wenn wir den Menschen mit Herausforderung begegnen, wenn wir sie also mit Zukunftsthemen behelligen – das ist das Gegenteil von GroKo.

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